Selbst wenn der Mund sich schließt bleibt die Frage offen.
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Navigator
Das Brettspiel Navigator wurde für einen Hersteller von Navigationssystemen entwickelt. Ziel war es, ein Medium zu erstellen, das den Mitarbeitern des rapide wachsenden Unternehmens die Werte und die Philosophie des Unternehmens vermittelt.

Das Spiel war für Spieler gedacht, die das Unternehmen und die Produkte kennen, so dass es nciht notwendig war Informationen zu Navigationssystemen auch für Normalverbraucher verständlich umzusetzen.

Da es sich bei Navigator um ein Spiel für Unternehmensangehörige handelte, die alle auf das gleiche Ziel hinarbeiten, hätte ein kooperatives Spiel nahegelegen. Kooperative Spiele besitzen aber für den Großteil der Spieler keine große Attraktivität. Daher wurde von uns, ähnlich, wie bei Global Player für die Schott Glas AG, ein wettbewerbsorientiertes Spielprinzip zugrunde gelegt. Vorteilhaft hierfür war, dass das Unternehmen das fertige Spiel für interne Wettbewerbe nutzen wollte.

Im Spiel übernehmen die 3 bis 8 Spieler die Rollen von frisch angestellten Mitarbeitern. Jeder Mitarbeiter besucht die deutschen, bzw. die europäischen Unternehmensstandorte, die auf dem Spielplan gezeigt werden.

Jeder Spieler hat Interesse an besonderen Informationen – Umsatz, Fachkräfte, Marketing und Produktentwicklung und muss diese sammeln. Jeweils eine dieser Informationen interessiert ihn ganz besonders, andere weniger. Welche Informationen für jeden Spieler wichtig sind, ist auf einer „Zielkarte" verzeichnet, die tunlichst vor den Mitspielern geheim gehalten werden sollte.

Die Informationen selbst sind an den Unternehmensstandorten auf dem Spielplan in Form von Chips gestapelt. Jedes Mal, wenn ein Spieler einen Unternehmensstandort erreicht, darf er sich den obersten Chip nehmen.

Leider – und das ist das spannende am Spielablauf – gibt es nur ein Auto, das alle Spieler benutzen. Die Spieler müssen daher vor jedem Zug abstimmen, welchen Weg sie vom aktuellen Standort wählen wollen.
Erschwerend kommt hinzu, dass nicht von jedem Standort aus jeder andere angefahren werden kann: es gibt immer nur drei mögliche Strecken – die kürzeste, die schnellste und die optimale Strecke.
Bei der Erreichung einer bestimmten Spielsituation ist das Spiel beendet. Gewonnen hat, wer die meisten Punkte erzielt hat.

Mit etwas Planung kann der Spieler auch eine Value-Karte erhalten, auf der ein Aspekt der Unternehmensphilosophie notiert ist. Jede Value-Karte multipliziert den Punktwerk eines Spielers.

 

 

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